Fünf Tipps für strukturiertes Arbeiten im Homeoffice

Während des Lockdowns aufgrund von Corona hieß es für viele Menschen das sie von Zuhause arbeiten sollten. So auch für mich. Bei meinem Arbeitgeber war Homeoffice zwar unter Umständen möglich – wurde aber selten gemacht. Also eine ganz neue Erfahrung für mich. Ganze zehn Wochen habe ich nur aus dem Homeoffice gearbeitet – und dank Videotelefonie, E-Mails, Chats und Telefonaten war es in meinen Augen kein großer Unterschied zur Arbeit im Büro. Lediglich der Plausch an der Kaffeemaschine entfiel. Da mein Freund aber gleichzeitig auch im Homeoffice war, musste ich nicht einmal darauf verzichten. Damit es auch künftig im Homeoffice strukturiert und effizient weiter geht, habe ich für euch ein paar Tipps und Erkenntnisse aus meiner Homeoffice-Zeit zusammengeschrieben.

Arbeitsplatz neu einrichten

Das wichtigste um auch im Homeoffice effizient und strukturiert arbeiten zu können, ist in meinen Augen der Arbeitsplatz. Wie im Büro auch, hilft es mir einen Sitzplatz zu haben, den ich zum Arbeiten nutzen kann. Klar, wenn man mal einen Text redigiert, kann man sich bestimmt auch mal für ein Stündchen auf das Sofa setzen – wichtig ist es aber trotzdem auch einen Arbeitsplatz zu haben, an dem man möglichst aufrecht sitzt 😉 Da man im Homeoffice natürlich etwas flexibler ist, was die Platzwahl ist, haben mein Freund und ich uns immer etwas anders in der Wohnung verteilt. Mal hat einer in der Küche gearbeitet, der andere im Wohnzimmer am Esstisch oder am eigentlichen Schreibtisch im Schlafzimmer. Früher war der Schreibtisch mein Schminktisch – das haben wir dann aufgrund der neuen Situation jedoch geändert, um einen weiteren Arbeitsplatz zu schaffen. Als die ersten Lockerungen kamen, habe ich auch recht schnell IKEA einen Besuch abgestattet, um mir den neuen Arbeitsplatz etwas schöner zu gestalten.

strukturiertes homeoffice

Erkenntnisse aus dem Homeoffice

Was ich während der Zeit im Homeoffice gemerkt habe: mir ist es eigentlich egal, wo ich zum arbeiten sitze – wichtig ist nur, dass ich meine Arbeitsmaterialien wie PC oder Laptop, Smartphone und mein Notizbuch bei mir habe. Die Zeiten von Einzelbüros oder festen Sitzplätzen sind in meinen Augen vorbei bzw. lösen sich mehr und mehr auf. In vielen Unternehmen läuft das Arbeiten heutzutage vollständig digital ab – feste Sitzplätze sind daher (fast) nicht mehr nötig. Trotzdem finde ich es angenehm mir eine Arbeitsecke einzurichten, um dort auch mal das ein oder andere ablegen zu können. Denn ja, ich bin ein absoluter Fan von digitalem Arbeiten, ab und an brauche ich aber auch mal Stift und Papier, eine Zeitschrift um Inspiration und neue Ideen zu sammeln o.ä.

Meine Top 5 Tipps für das Arbeiten aus dem Homeoffice

Jeder Mensch ist individuell, wenn es um das Arbeiten geht. Trotzdem gibt es ein paar Eckpfeiler, die für jeden gelten und die helfen auch im Homeoffice effizient zu arbeiten. Hier meine Top 5 Tipps – vielleicht helfen sie ja auch Dir weiter:

  1. Ein strukturierter Tag: Arbeitet man vom Büro aus, bestimmt eine gewisse Struktur aus Arbeiten und Pause in der Regel unseren Tag. Versuche diese Struktur auch im Homeoffice beizubehalten. Dazu gehört auch zu einer bestimmten Zeit mit der Arbeit zu beginnen, aber auch zu einer bestimmten Zeit Feierabend zu machen. Durch die Nähe zum Arbeitsplatz ist man im Homeoffice viel eher dazu geneigt Überstunden zu machen.
  2. Eine „Office-Haltung“: Wer morgens noch im Schlafanzug aus dem Bett heraus beginnt zu arbeiten, tut dies in meinen Augen nicht so effizient, wie wenn er aufsteht, sich fertig macht und sich an einen Arbeitsplatz setzt. Es spricht nichts dagegen auch mal etwas auf der Couch für die Arbeit zu lesen o.ä. – grundsätzlich ist die richtige „Office“-Haltung im Homeoffice aber entscheidend.
  3. Der Austausch mit Kollegen: Nur weil jeder allein im Homeoffice sitzt, bedeutet das nicht, dass der Austausch mit den Kollegen einschlafen muss. Setzt euch feste Termine für virtuelle Team-Meetings oder Calls. Zudem bieten viele E-Mail-Programme heutzutage auch Chat-Funktionen an, sodass man auch kontinuierlich im Austausch bleiben kann und auch das Stellen einer kurzen Frage einfach bleibt und vor allem schnell geht.
  4. Ein Wohlfühl-Arbeitsplatz: Im Büro hat man auf seinen Arbeitsplatz nur bedingt Einfluss. Klar, man kann ihn mit persönlichen Gegenständen gestalten, es bleibt aber ein Büro. Hier ist man im Homeoffice natürlich deutlich flexibler. Für jemanden wie mich, der Veränderungen liebt, ist das toll. Ein absolutes Muss auf meinem Arbeitstisch: frische Blumen.
  5. Die richtigen Arbeitsmaterialien und -geräte: Wer dauerhaft im Homeoffice arbeitet, sollte daran denken die eigenen Arbeitsmaterialien aufzustocken. Dauerhaft auf einen 13 Zoll-Laptop-Bildschirm zu schauen ist anstrengend, der falsche Stuhl kann zu Nacken- und Kopfschmerzen führen. Die richtigen Materialien und Geräte sind daher auch im Homeoffice essentiell.

Eigentlich unterscheiden sich meine Tipps für das Homeoffice nicht groß zum strukturierten Arbeiten im Büro. Allerdings bietet das Zuhause mehr Ablenkungsmöglichkeiten, sodass für mich ein strukturierter Arbeitsalltag noch wichtiger ist. Da ist natürlich jeder anders, aber mir haben die fünf Tipps auf jeden Fall sehr geholfen.

Habt ihr auch Erkenntnisse aus eurer Zeit im Homeoffice? Oder arbeitet ihr vielleicht schon viel länger aus dem Homeoffice und habt noch bessere Tipps auf Lager? Ich freue mich von euch zu lesen.

Eure Marisi

strukturiertes homeoffice
strukturiertes homeoffice

strukturiertes homeoffice

Marisi

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Zurück nach oben